Neue Schäfermeister erhalten ihre Meisterbriefe

Schäfermeister Weidler (links), Schäfermeister Lehmann (rechts) (Fotos: R. Walther) (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: Schäfermeister Weidler (links), Schäfermeister Lehmann (rechts) (Fotos: R. Walther)

Am Freitag, dem 03. Juli 2026, wurden in der Dresdner Dreikönigskirche die neuen sächsischen Meisterinnen und Meister der Grünen Berufe feierlich ausgezeichnet. Der Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft Georg-Ludwig von Breitenbuch überreichte die Meisterbriefe an insgesamt 61 Absolventinnen und Absolventen, darunter 13 Tierwirte der Fachrichtung Schäferei.


Wir gratulieren insbesondere unserem Verbandsmitglied Robert Weidler und wünschen ihm auf seinem weiteren Berufsweg alles erdenklich Gute.


Die Meisterausbildung, verbindet fachliche Vervollkommnung mit betriebswirtschaftlicher Kompetenz und legt einen besonderen Schwerpunkt auf die Ausbildereignung sowie die Fähigkeit zur Mitarbeiterführung. Damit qualifizieren sich die Schäfermeister nicht nur für ihren Betrieb, sondern auch dafür, den beruflichen Nachwuchs auszubilden und die Zukunft des Schäferberufes aktiv mitzugestalten. 
In seiner Ansprache würdigte Staatsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch die Leistungen der Absolventinnen und Absolventen und betonte die Bedeutung der Grünen Berufe für den Freistaat: »Wer in Sachsen Verantwortung für Boden, Pflanzen und Tiere übernimmt, gestaltet die Zukunft unseres Freistaates aktiv mit. Der Meisterbrief steht dabei für Können, Engagement und Leidenschaft. Die neuen Meisterinnen und Meister setzen in einer Zeit großer Herausforderungen für die Agrar- und Gartenbaubranche ein starkes Zeichen: Sie stehen für die Bereitschaft, sich den Aufgaben der kommenden Jahre entschlossen zu stellen – dafür gebührt ihnen mein großer Respekt.«
Einen besonderen Dank richtete der Minister an die ehrenamtlich tätigen Mitglieder der Meisterprüfungsausschüsse, deren Engagement die anspruchsvollen Prüfungen erst möglich macht. Unterstützt von Lehrkräften der Fach- und auch Berufsschulen stellen sie die hohe Qualität der beruflichen Bildung sicher. Die Koordination der Prüfungen erfolgt durch die zuständige Stelle im Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, die damit einen wesentlichen Beitrag zur Stabilität und Weiterentwicklung der Grünen Berufe leistet.


Als Vorsitzender des Meisterprüfungsausschusses "Tierwirt Schäferei 2024-2029" und Vorsitzender des Sächsischen Schaf- und Ziegenzuchtverbandes e.V. gratulierte Schäfermeister Markus Lehmann den Meistern und Meisterinnen und verband damit u.a. die Hoffnung, dass sie als aktive Mitglieder in ihren Schafzuchtverbänden die Zukunft der Schafhaltung mitgestalten.